Schädlingsbekämpfung in Winnenden: Beratung, Einsatz und Nachkontrolle aus einer Handanfrage@winnenden-kammerjaeger.deMo bis Fr, 8 bis 18 Uhr
0711 97573037

Schädlinge in Winnenden erkennen und richtig einordnen

Welcher Schädling verursacht die Spuren, die Sie gefunden haben? Diese Übersicht ordnet typische Beobachtungen einer Art zu und führt zur Seite mit Details zu Erkennung, Vorgehen und Kosten. Anfrage, Beratung und Behandlung liegen bei uns in einer Hand. Das gilt in Winnenden ebenso wie in der Gemeinde Weissach im Tal.

Anfrage senden0711 97573037

Einsatz unseres Teams (ALL.EX)Foto: ALL.EX

Von der Beobachtung zum Schädling

Die Tabelle beschreibt, was Bewohner meist zuerst bemerken. Sie ersetzt keine Artbestimmung, hilft aber bei der Entscheidung, welche Seite Sie zuerst lesen. Passt keine Zeile, genügt in der Anfrage eine kurze Beschreibung.

Anzeichen und wahrscheinlicher Schädling, Stand Oktober 2026
AnzeichenSchädling
Graues, papierartiges Nest unter Dachvorsprung oder im RollladenkastenWespen und Hornissen
Stiche in Reihen, kleine dunkle Flecken an Matratze oder BettrahmenBettwanzen
Größere Kotspuren an Wänden, Nagespuren an Säcken, Geräusche im KellerRatten
Kleine Kotkrümel im Küchenschrank, angefressene VerpackungenMäuse
Rasch flüchtende Insekten, sobald in der Küche das Licht angehtKakerlaken (Schaben)
Silbrig glänzende Tierchen in Bad oder Abstellraum, Fraß an PapierSilberfische
Geordnete Laufstraßen zu Zucker, Obst oder TierfutterAmeisen
Juckende Stiche an Beinen, Haustier kratzt sich häufigFlöhe

Jahreslauf: zu welcher Zeit sich einige Schädlinge bemerkbar machen

Nur für wenige Arten nennen Behörden eine Jahreszeit. Wo es keinen Beleg gibt, etwa bei Nagern oder Ameisen, bleibt die Zeile weg.

SchädlingJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
WespenMärz bis OktoberKöniginnen gründen das Volk im Frühjahr, im Herbst verlassen die Tiere das Nest
FlöheAugust bis SeptemberHöhepunkt bei Haustieren im Spätsommer, in Wohnungen das ganze Jahr möglich
Silberfischeganzjährigan Wärme und Feuchte gebunden, nicht an Monate

QuellenStadt HeidelbergHinweise zu Wespe, Hornisse und BieneUmweltbundesamtRatgeber Wespe und HornisseUmweltbundesamtRatgeber FlohUmweltbundesamtRatgeber Silberfischchen

Insekten in Wohnung und Haus

Bei Insekten im Haus entscheidet die Art über das Vorgehen. Das Umweltbundesamt beschreibt jede Gruppe anders: manche betreffen vor allem den Schlaf, andere die Hygiene in der Küche oder das Raumklima.

  • Bettwanzen: Für eine Übertragung von Infektionskrankheiten gibt es laut UBA bis heute keinen Nachweis, die Stiche können aber allergische Reaktionen auslösen.
  • Schaben: Das UBA zählt sie zu den relevanten Hygiene- und Gesundheitsschädlingen; ihre Ausscheidungen können Allergien auslösen.
  • Silberfischchen: Ein Massenauftreten deutet nach UBA meist auf bauliche Mängel wie Wasserschäden oder zu hohe Feuchte hin.
  • Flöhe: Sie können laut UBA Krankheitskeime und Bandwürmer übertragen; die Bekämpfung setzt beim Haustier und seinem Schlafplatz an.

QuellenUmweltbundesamtFragen und Antworten zur BettwanzeUmweltbundesamtRatgeber SchabeUmweltbundesamtRatgeber SilberfischchenUmweltbundesamtRatgeber Floh

Nagetiere im Gebäude

Wanderratten und Hausmäuse gelten nach Angaben des Umweltbundesamts als Gesundheitsschädlinge; Ratten können zum Beispiel Leptospiren übertragen. Werden Gesundheitsschädlinge festgestellt und droht die Verbreitung von Krankheitserregern, ordnet die zuständige Behörde nach § 17 Infektionsschutzgesetz die Bekämpfung an.

Wichtig ist die Artbestimmung: Hausmaus, Wanderratte und Hausratte sind vom besonderen Schutz ausgenommen, Waldmaus, Gelbhalsmaus oder Spitzmäuse dagegen nicht. Ultraschallgeräte zur Vertreibung haben sich laut UBA bisher als wirkungslos erwiesen.

QuellenUmweltbundesamtRatgeber NagetiereUmweltbundesamtRatgeber WanderratteBundesministerium der JustizInfektionsschutzgesetz § 17

Nester und Ameisen im Garten

Im Garten treffen Sie häufiger auf geschützte Arten als im Haus. Besonders geschützt sind laut Anlage 1 der Bundesartenschutzverordnung die Hornisse, sämtliche heimischen Bienen- und Hummelarten und die Waldameisen (Gattung Formica); an ihre Nester darf niemand ohne Genehmigung heran.

Deutsche und Gemeine Wespe stehen unter dem allgemeinen Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes und werden nur aus vernünftigem Grund entfernt. Bei andauerndem Ameisenbefall im Haus rät das Umweltbundesamt zu einem Fachbetrieb, der zuerst die Art bestimmt. Bei Nestern am Haus bestimmen wir deshalb zuerst die Art und klären, ob eine Entfernung oder eine Umsiedlung in Frage kommt.

QuellenBundesministerium der JustizBundesartenschutzverordnung, Anlage 1UmweltbundesamtRatgeber Ameise

Fragen zur Übersicht

Anfrage

Woran erkenne ich, welcher Schädling es ist?

Am sichersten erkennen Sie ihn an der Kombination aus Spur, Fundort und Tageszeit, also etwa Kot in Schränken oder Stiche nach dem Schlafen. Endgültig bestimmen wir die Art bei der Besichtigung, bevor wir ein Verfahren wählen.

Hat ein Bettwanzenbefall etwas mit fehlender Sauberkeit zu tun?

Nein, ein Bettwanzenbefall tritt laut Umweltbundesamt unabhängig von hygienischen und sozialen Bedingungen auf. Wir beschreiben die Lage deshalb ohne Wertung und behandeln jede Anfrage diskret.

Wer zahlt bei Ungeziefer in einer Mietwohnung?

In der Liste der umlagefähigen Kostenarten führt die Betriebskostenverordnung unter § 2 die Ungezieferbekämpfung auf, ob das im Einzelfall greift, regelt der Mietvertrag. Diese Angabe ist allgemein gehalten und keine Rechtsberatung.

Soll ich Spuren vor dem Termin entfernen?

Besser nicht, denn liegen gelassene Spuren erleichtern die Einordnung; bei Bettwanzen rät das Umweltbundesamt ausdrücklich, sie vor dem Termin nicht wegzuputzen und den Schlafplatz nicht zu wechseln. Sind Spuren schon beseitigt, beschreiben Sie in der Anfrage möglichst genau, was Sie gesehen haben.

Unsicher, um welchen Schädling es geht?

Beschreiben Sie in der Anfrage, was Sie gesehen haben und wo. Wir ordnen die Beobachtung ein und vereinbaren mit Ihnen einen Termin.

0711 97573037

Stand: 2. November 2026 · Kontakt

Anfrage senden

* Pflichtfelder